Seiten von Mitgliedern des Deutsch-Färöischen Freundeskreises unter einem Dach!

Editorial

Auf der Hauptversammlung des Deutsch-Färöischen Freundeskreises (DFF) am 22. April in Bremerhaven 2012 wurde über den Webauftritt heiß diskutiert. Dabei hatte ich angeboten, alle bedeutsamen Angebote, die vom DFF bzw. Mitgliedern des DFF im Web zu finden sind, unter einem Dach zu vereinen.

Die damit verbundenen Synergieeffekte würden sicherlich dem Ziel dienen, ohne größere Recherchearbeit umfassende Einblicke in die kleine, nur wenig bekannte im Nordatlantik gelegene Inselwelt gewinnen zu können.

Aber auch Ausblicke für Bewohner der Färöer nach Deutschland, die eine Möglichkeit suchen, ihre Kenntnisse der deutschen Sprache anzuwenden und/oder aufzufrischen, sind nun auf derFäröer-Dachseite möglich.

Vorerst aber werde ich nur "Färöer Info" direkt zugänglich halten. Dabei werden die Meldungen unter "Aktuell" weiterhin meist sowohl in Färöisch als auch in Deutsch wiedergeben - denn schließlich ist das Verstehen der anderen Sprache der Schlüssel für gegenseitiges Verständnis!

Aber nun zu meiner Person:

Von den Mitgliedern des DFF habe ich wohl - wenn man ausschließlich die Zeitspanne in Betracht zieht - die längste originäre Färöer-Erfahrung:

Mein erster Besuch der nordatlantischen Inseln fand im Jahre 1979 statt, damals war alles ganz anders als heute, viel ursprünglicher und irgendwie heimeliger.
Gleich am zweiten Tag meines Aufenthaltes hatte ich die Inseln so in mein Herz geschlossen, dass ich glaubte, so etwas wie eine "innere Heimat" gefunden zu haben.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich am 27. Juni 1979 westlich von Skópun bei der Rückkehr von einer Wanderung nach Norden zum Skælingsfjall mit seiner glänzenden Radarkuppel schaute und dabei dachte: "Das ist so schön hier, dass man es unbedingt erhalten muss. Nie werde ich davon erzählen, damit der Tourismus nicht alles verdirbt."

Auf dem Bild rechts kann man mich an dem Ort just zu dem Zeitpunkt erkennen, wo ich diesen Vorsatz fasste (bitte nicht über die Frisur lachen, das war damals modern!).

Diesem Vorsatz bin ich dann aber in der Folgezeit untreu geworden, denn man braucht ja nur zu erwähnen, dass die Färöer sich in der "Wetterküche Europas" befinden - und die Touristen ziehen weiterhin die Balearen als "beste Inselgruppe" vor, auch wenn die Zeitschrift "National Geographic Traveler" im Jahre 2007 eben die Färöer dazu erkor!

Und wie man sieht:
Ich gebe sogar eine Web-Seite heraus, auf der man mehr als "Dies und das" über das traumhafte Archipel im Nordatlantik erfahren kann!  

Detlef Knop